Wirtschaftsverkehr-Tour

Hin­weis: Am 2017-07-31 haben sich noch­mal eini­ge Ände­run­gen an Abfol­ge und Details der Stopps erge­ben. Wir haben nun einen ande­ren Logis­tik­dienst­leis­ter als Refe­ren­ten, zudem muss­te die Rou­te wegen des Fähr­manns­fes­tes ein wenig ange­passt wer­den.
Hin­weis 2: Wei­te­re, nun hof­fent­lich fina­le Aktua­li­sie­rung am 2017-08-03.

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Übersicht

Die Tour beginnt und endet am Tagungs­ort „Frei­zeit­heim Lin­den“. An vier Sta­tio­nen wird der Schwer­punkt „Wirt­schafts­ver­kehr auf dem Fahr­rad“ aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln betrach­tet:

  1. Im Frei­zeit­heim gibt es einen Über­blick aus ver­kehrs­wis­sen­schaft­li­cher Sicht über die Poten­tia­le von Las­ten­ver­kehr per Fahr­rad.
  2. Auf dem Faust-Gelän­de prä­sen­tie­ren ein Dach­de­cker- und ein Tisch­ler­meis­ter, wie sie schon heu­te Las­ten­ver­kehr mit dem Fahr­rad in ihren Geschäfts­all­tag inte­grie­ren.
  3. Am Haupt­gü­ter­bahn­hof stellt die Inha­be­rin eines Fahr­rad­ku­rier­un­ter­neh­men die prak­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen von Las­ten­ver­kehr auf dem Fahr­rad dar.
  4. Im Geor­gen­gar­ten gibt es einen Über­blick über die Rad­schnell­weg­pla­nun­gen.

Dar­über hin­aus wer­den wir im Rah­men der Fahr­ten zwi­schen den Tour­punk­ten betrach­ten, inwie­weit das befah­re­ne Rad­weg­netz für Wirt­schafts­ver­kehr mit Las­ten­rä­dern geeig­net ist.

Die Tour­län­ge beträgt etwa 9 Kilo­me­ter, die Gesamt­dau­er wird bei zwei Stun­den lie­gen.

Der Tourplan

Route Wirtschaftsverkehr
Rou­te Wirt­schafts­ver­kehr

Teil 1: Vom Freizeitheim in die Faust

Stopp: Poten­tia­le für den Las­ten­ver­kehr per Fahr­rad

Noch vor dem eigent­li­chen Tour­start gibt es im Frei­zeit­heim eine kur­ze Über­sicht zum The­ma von Tom Ass­mann, M. Sc. am Insti­tut für Logis­tik und Mate­ri­al­fluss­tech­nik an der Uni­ver­si­tät Mag­de­burg. Es beschreibt die Poten­tia­le für Las­ten­ver­kehr auf dem Fahr­rad aus ver­kehrs­wis­sen­schaft­li­cher Sicht. Dabei geht er auch dar­auf ein, wie der ver­stärk­te Ein­satz von Las­ten­rä­dern poli­tisch geför­dert wer­den kann.

Nach dem Vor­trag star­ten wir am Frei­zeit­heim Lin­den. Über Wind­heim­stra­ße, Frö­bel­stra­ße und Pes­ta­loz­zi­stra­ße errei­chen wir die Lim­mer­stra­ße. Die­se que­ren wir und fol­gen der Erd­er­stra­ße. Über den Köt­ner­holz­weg errei­chen wir die Wil­helm-Bluhm-Stra­ße, der wir bis zur Faust fol­gen.

Wir fah­ren auf Sei­ten­stra­ßen durch Lin­den-Nord. Die Wil­helm-Bluhm-Stra­ße wur­de erst kürz­lich kom­plett saniert und hat heu­te einen guten Aus­bau­stan­dard.

Wilhelm-Bluhm-Straße
Wil­helm-Bluhm-Stra­ße

Teil 2: An der Faust und zum Hauptgüterbahnhof

Stopp: Fahr­rad­las­ten­ver­kehr im Hand­werks­be­trieb

Der Dach­de­cker­meis­ter Jörg Ewald und Micha­el Albert, Tisch­ler­meis­ter und Betrei­ber des „Lose­la­dens“, berich­ten von den Ein­satz­mög­lich­kei­ten von Las­ten­rä­dern in Hand­werks­un­ter­neh­men. Bei­de Unter­neh­men set­zen Las­ten­rä­der schon seit Jah­ren bei ihrer Arbeit im han­no­ver­schen Stadt­ge­biet ein.

Faust-Gelände
Faust-Gelän­de

Wir ver­las­sen das Faust-Gelän­de in Rich­tung Leineufer und fol­gen dem Alm­stadt­weg nörd­lich bis zur Dorn­rös­chen­brü­cke. Nach Que­rung der Lei­ne bie­gen wir nach recht auf den Leineufer­weg ab und fol­gen die­sem bis zum Lody­weg. Über den Lody­weg und des­sen Ver­län­ge­rung im Geor­gen­gar­ten errei­chen wir den Wal­ter-Groß­mann-Weg. Wir fol­gen dem Wal­ter-Groß­mann-Weg bis hin­ter das Ende der Stadt­bahn­ram­pe. Hier que­ren wir die Nien­bur­ger Stra­ße und fah­ren in die Wil­helm-Busch-Stra­ße hin­ein. Die­ser fol­gen wir in die Ober­stra­ße. Über die Ober­stra­ße errei­chen wir den Engel­bos­te­ler Damm.

Wilhelm-Busch-Straße
Wil­helm-Busch-Stra­ße

Die Kreu­zung mit der Nien­bur­ger Stra­ße ist unsi­gna­li­siert. Die Wil­helm-Busch-Stra­ße ist frisch saniert und durch Fahr­bahn­ver­en­gun­gen eben­so ver­kehrs­be­ru­higt wie die Kreu­zung mit der Ober­stra­ße. In ihrem öst­li­chen Teil ist die Ober­stra­ße eine Ein­bahn­stra­ße mit Rad­ver­kehrs­frei­ga­be in die Gegen­rich­tung.

Wir über­que­ren den Engel­bos­te­ler Damm und fol­gen der Gus­tav-Adolf-Stra­ße. Wir que­ren den Wei­den­damm und errei­chen den Vor­platz des ehe­ma­li­gen Haupt­gü­ter­bahn­hofs.

Die für den Rad­ver­kehr eigent­lich sehr prak­ti­sche Ver­bin­dung Ober-​/​Gustav-​Adolf-​Straße ist lei­der bau­lich unzu­läng­lich. Die Kreu­zung mit der Bestand­tras­se des Wei­den­damm ist eben­falls nur begrenzt über­sicht­lich.

Teil 3: Am Hauptgüterbahnhof und durch die Nordstadt

Ehemaliger Hauptgüterbahnhof
Ehe­ma­li­ger Haupt­gü­ter­bahn­hof

Stopp: Aus­lie­fe­rung von Pake­ten und ähn­li­chen Waren per Fahr­rad

Am sym­bol­träch­ti­gen ehe­ma­li­gen Haupt­güterbahnhof berich­tet Myria Mei­nert, Inha­be­rin des Fahrrad­kurier­unter­nehmens „Rad´z Fatz“, von ihren Erfah­run­gen als Fahr­rad­ku­rie­rin. Seit über 10 Jah­ren fah­ren die Fahr­rad­ku­rie­re von Rad´z Fatz z.B. Unter­lagen zum Steu­er­be­ra­ter, medi­zinische Pro­ben zum Labor oder die ver­ges­se­ne Akten­ta­sche ins Büro. Seit kür­ze­rem setzt Rad´z Fatz dabei auch ein Las­ten­rad ein und kann damit noch mehr Auto­ki­lo­me­ter ver­mei­den.

Wir set­zen die Tour auf der Neu­bau­stra­ße auf dem ehe­ma­li­gen Güter­bahn­hofs­ge­län­de fort, die bis­lang als „Wei­den­damm“ bezeich­net wird.

Neuer Weidendamm
Neu­er Wei­den­damm

Die Rad­ver­kehrs­füh­rung längs der Neu­bau­tras­se des Wei­den­damm führt zu zwei­mal nöti­ger Que­rung der Fahr­bahn.

Wir fol­gen dem Wei­den­damm nord­wärts, der in der Kur­ve in die Sand­stra­ße über­geht. Wir bie­gen nach rechts in die Bestand­tras­se des Wei­den­damm ein und bie­gen an der Kreu­zung nach links in die Koper­ni­kus­stra­ße ab.

Der Stra­ßen­zug Weidendamm/​Sandstraße ist kom­plett neu- und umge­baut. Die Kreu­zung mit der Koper­ni­kus­stra­ße ist für den Rad­ver­kehr sehr eng.

Kopernikusstraße
Koper­ni­kus­stra­ße

Wir fol­gen der Koper­nis­kus­stra­ße, kreu­zen erneut den Engel­bos­ter Damm und fah­ren dann auf der Stra­ße „An der Luther­kir­che“ nörd­lich an der Luther­kir­che vor­bei, um in die Schau­fel­der Stra­ße zu gelan­gen.

Rund um die Luther­kir­che ist der Auto­ver­kehr deut­lich ein­ge­schränkt. Für den Rad­ver­kehr erge­ben sich fle­xi­ble Fahr­mög­lich­kei­ten.

An der Lutherkirche
An der Luther­kir­che

Auf der Schau­fel­der Stra­ße fah­ren wir bis zur Kreu­zung mit der Stra­ße „Schnei­der­berg“ und bie­gen dort links ab. Wir fol­gen dem Schnei­der­berg bis zur Nien­bur­ger Stra­ße. Die­se que­ren wir und errei­chen erneut den Wal­ter-Groß­mann-Weg, an dem wir zum letz­ten Stop­punkt hal­ten.

Schnei­der­berg ist wegen Fahr­bahn­zu­stand und Stra­ßen­quer­schnitt nicht opti­mal für Rad­ver­kehr. Die Kreu­zung der Nien­bur­ger Stra­ße ist rela­tiv umständ­lich.

Schneiderberg
Schnei­der­berg

Teil 4: Im Georgengarten und zurück zum Freizeitheim

Stopp: Rad­schnell­we­ge

Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Maaret West­phe­ly erläu­tert den aktu­el­len Stand der Pla­nun­gen zu den Rad­schnell­we­gen in der Regi­on Han­no­ver. Der Wal­ter-Groß­mann-Weg ist ein Kan­di­dat für die Füh­rung des Rad­schnell­we­ges nach Garb­sen.

Wir set­zen unse­re Fahrt anschlie­ßend fort und errei­chen über den Ver­bin­dungs­weg vom Schnei­der­berg den Wick­op­weg in Höhe der Jäger­stra­ße.

Die Rou­ten im Geor­gen­gar­ten sind teil­wei­se nicht klar aus­ge­führt.

Über den Wick­op­weg fah­ren wir bis zur Dorn­rös­chen­brü­cke. Auf die­ser que­ren wir erneut die Lei­ne und bie­gen dann rechts her­um auf den Leineufer­weg „Zur Schwa­nen­burg“ nord­west­wärts ab. Wir ver­las­sen „Zur Schwa­nen­burg“ in Höhe Stei­gert­hal­stra­ße. Auf der Stai­gert­hal­stra­ße errei­chen wir die Lim­mer­stra­ße, die wir in Höhe der Schnell­weg­auf­fahrt que­ren. Am Frei­zeit­heim endet die Tour.