Infrastruktur-Tour – Version „Im Uhrzeigersinn”

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Übersicht

Die Tour beginnt und endet am Tagungs­ort „Frei­zeit­heim Lin­den“. Sie führt an vie­len Facet­ten des han­no­ver­schen Rad­we­ge­net­zes und von Rad­ver­kehrs­in­fra­struk­tur vor­bei. Dabei sol­len sowohl posi­ti­ve als auch nega­ti­ve Aus­füh­run­gen von Rad­ver­kehrs­an­la­gen gezeigt wer­den, ins­be­son­de­re zu fol­gen­den Punk­ten:

  1. Rad­ver­kehrs­füh­rung an Kno­ten­punk­ten
  2. Aus­füh­rung von Rad­ver­kehrs­an­la­gen
    • Mar­kie­rung und Brei­te
    • Beschaf­fen­heit der Fahr­bahn
  3. Rad­ver­kehr im Quar­tier
    • Rou­ten­füh­rung
    • Abstell­mög­lich­kei­ten im Quar­tier

In die Tour sind fol­gen­de Stops mit exter­nen Refe­ren­ten ein­ge­plant:

  1. Rad­ge­ber, Wunstor­fer Stra­ße: „Pedel­ecs für Pend­ler“
  2. hano­va, Kla­ges­markt: „Fahr­rad­park­plät­ze in Wohn­neu­bau­ten“

Zudem gibt es Stops an ver­schie­de­nen her­aus­ra­gen­den Tour­punk­ten.

Die Tour­län­ge beträgt etwa 13 Kilo­me­ter, die Gesamt­dau­er wird bei gut zwei Stun­den lie­gen.

Der Tourplan

Route der Infrastruktur-Tour
Rou­te der Infra­struk­tur-Tour, Ver­si­on „Im Uhr­zei­ger­sinn”

Teil 1: Vom Freizeitheim zum Klagesmarkt

Die Tour beginnt am Frei­zeit­heim Lin­den. Wir über­que­ren die Lim­mer­stra­ße im Bereich der Schnell­weg­auf­fahrt und fol­gen der Lim­mer- und Wunstor­fer Stra­ße bis zum Geschäft „Rad­ge­ber“

Auf der Wunstor­fer Stra­ße befin­det sich einer der weni­gen asphal­tier­ten Sei­ten­an­la­gen-Rad­we­ge Han­no­vers. In die­ser Form han­delt es sich bis­her um ein Ein­zel­stück.

Wunstorfer Straße mit asphaltiertem Radweg
Wunstor­fer Stra­ße mit asphal­tier­tem Rad­weg

Prä­sen­ta­ti­on: Rad­ge­ber, „Pedel­ecs für Pend­ler“

Über die Fort­set­zung der Stra­ße „Zur Schwa­nen­burg“ errei­chen wir das Leineufer und fol­gen die­sem west­wärts bis zur Dorn­rös­chen­brü­cke. Wir que­ren die Lei­ne und fol­gen dem Wick­op­weg bis zur Her­ren­häu­ser Allee/​Walter-​Großmann-​Weg

Stra­ßen­un­ab­hän­gi­ge Ver­kehrs­füh­rung, gut aus­ge­baut durch Asphal­tie­rung und getrenn­te Wege für Fuß- und Rad­ver­kehr.

Radwegvorfahrt im Georgengarten
Rad­weg­vor­fahrt im Geor­gen­gar­ten

Auf dem Wal­ter-Groß­mann-Weg fah­ren wir zum Königs­wort­her Platz.

Der Wal­ter-Groß­mann-Weg ist bis Höhe Hal­te­stel­le Uni­ver­si­tät extrem gut aus­ge­baut als vier­spu­ri­ge asphal­tier­te Rad­ver­kehrs­stre­cke. Er geht über in einen schma­le­ren gepflas­ter­ten Weg, der als stra­ßen­be­glei­ten­der Weg am kom­ple­xen Kno­ten­punkt endet.

Wir kreu­zen den Königs­wort­her Platz ent­lang des aktu­ell geplan­ten Ver­lau­fes des zukünf­ti­gen Rad­schnell­wegs nach Garb­sen: Erst die Nien­bur­ger Stra­ße, dann die Schloss­wen­der Stra­ße. Wir fol­gen dem Rad­weg auf der nörd­li­chen Platz­sei­te, der in die Lan­ge Lau­be weist.

Stop: Über­weg Otto-​Brenner-​Straße/​Lange Lau­be

Wir que­ren die Otto-Bren­ner-Stra­ße und fol­gen der Lan­gen Lau­be bis zur Stift­stra­ße, bie­gen in die­se ein und que­ren die Otto-Bren­ner-Stra­ße im Zuge der Kla­ges­markt­kreu­zung erneut. So errei­chen wir den Kla­ges­markt. Hier fin­det die zwei­te Prä­sen­ta­ti­on statt.

An der Kreu­zung Otto-​Brenner-​Straße/​Lange Lau­be hat der Rad­ver­kehr eine eige­ne Signal­an­for­de­rung. Die Lan­ge Lau­be ist eine Fahr­rad­stra­ße, die aller­dings nicht nur posi­tiv gese­hen wird. An der Kla­ges­markt­kreu­zung sind die Que­rungs­zei­ten für den Rad­ver­kehr sehr kurz.

Lange Laube
Lan­ge Lau­be

Prä­sen­ta­ti­on: Wohn­be­bau­ung Am Kla­ges­markt, „Fahr­rad­park­plät­ze in Wohn­neu­bau­ten“

Teil 2: Vom Klagesmarkt zum Wedekindplatz

Wir fol­gen der Stra­ße „Am Kla­ges­markt“ und bie­gen nord­ost­wärts in die Arndt­stra­ße ein. Die­ser fol­gen wir bis zum Kno­ten Arndtstraße/​Vahrenwalder Straße/​Hamburger Allee. Dort bie­gen wir auf die Vah­ren­wal­der Stra­ße ein.

Auf der Arndt­stra­ße ist die Rad­ver­kehrs­an­la­ge rela­tiv gut aus­ge­baut, ver­jüngt sich aber im Zuge der Bahn­un­ter­füh­rung erheb­lich. Die nach­fol­gen­de Kreu­zung ist ein Bei­spiel für mas­si­ve Benach­tei­li­gung des Rad­ver­kehrs. Die­ser muss drei nicht koor­di­nier­te Ampeln que­ren, zwei davon mit Anfor­de­rungs­zwang.

Knoten Cityring/Vahrenwalder Straße
Kno­ten Cityring/​Vahrenwalder Stra­ße

Stop: Vah­ren­wal­der Straße/​Cityring (nörd­lich des Kno­ten­punkts, am Zaun des Zoll­amts)

Wir blei­ben auf der Vah­ren­wal­der Stra­ße bis zur Wer­der­stra­ße. Dort bie­gen wir in die Wer­der­stra­ße ab und errei­chen so den Stra­ßen­zug Isern­ha­ge­ner Straße/​Voßstraße.

Der Rad­weg längs der Vah­ren­wal­der Stra­ße ist als fast 40 Jah­re alter gepflas­ter­ter Rad­weg in schlech­tem Zustand. In der Wer­der­stra­ße ist es eng. Die Voß­stra­ße wur­de vor eini­gen Jah­ren teil­wei­se umge­stal­tet, dabei wur­den aller­dings die Kreu­zungs­be­rei­che aus­ge­las­sen. Die Stra­ße ist auf 30 km/​h geschwin­dig­keits­be­grenzt, ohne Teil der bei­der­sei­ti­gen Tem­po-30-Zonen zu sein.

Wir bie­gen von der Voß­stra­ße rechterhand in die Stra­ße „Boni­fa­ti­us­platz“ ein und errei­chen über Fried­rich-Hee­ren-Stra­ße die Eden­stra­ße. Die­ser fol­gen wir bis zur Schu­bertstra­ße, fol­gen die­ser, kreu­zen den Stra­ßen­zug Cel­ler Straße/​Wedekindstraße und fah­ren dann auf der Wede­kind­stra­ße bis zum Wede­kind­platz.

Schubertstraße
Schu­bertstra­ße

Die Eden­stra­ße ist ein gutes Bei­spiel für aktu­ell in Han­no­ver ange­leg­te „Fahr­rad­stra­ßen“. Die Schu­bertstra­ße wur­de erst kürz­lich kom­plett umge­baut und ist ein wich­ti­ger Zulauf für die Fahr­rad­stra­ße. Für die Wede­kind­stra­ße ist ein Umbau geplant, bei dem der hier momen­tan exis­tie­ren­de Fahr­rad­strei­fen durch einen „Schutz­strei­fen“ ersetzt wür­de, der von der Anla­ge her vom flie­ßen­den Auto­ver­kehr, ins­be­son­de­re Bus­sen und LKW, mit­ge­nutzt wer­den müss­te.

Wedekindstraße
Wede­kind­stra­ße

Stop: Wede­kind­platz (Süd­sei­te)

Teil 3: Vom Wedekindplatz zum Ernst-August-Platz

Am Wede­kind­platz bie­gen wir nach rechts ab und fol­gen dem Stra­ßen­zug Flüggestraße/​Eichstraße. Wir bie­gen in den Vol­gers­weg ab und unter­que­ren die Ber­li­ner Allee.

Flüg­ge- und Eich­stra­ße sind ein wei­te­res Bei­spiel für aktu­el­le „Fahr­rad­stra­ßen“. Der Vol­gers­weg ist inter­es­sant wegen sei­ner in Han­no­ver ein­zig­ar­ti­gen Ver­kehrs­be­ru­hi­gung, der Vor­fahrt­re­ge­lung an der Kreu­zung mit der Sedan-​/​Bernstraße und der höhen­frei­en Que­re­ung des City­rings.

Volgersweg, Unterführung Cityring
Vol­gers­weg, Unter­füh­rung City­ring

Wir fah­ren wei­ter auf dem Vol­gers­weg und dann längs der Hin­über­stra­ße bis zur König­stra­ße.

Ach­tung: Je nach Zeit­ver­lauf der Tour ent­fällt der Abschnitt Hin­über­stra­ße-König­stra­ße-Augus­t­en­stra­ße. Wir fol­gen in die­sem Fall den Vol­gers­weg bis zur Ein­mün­dung Augus­t­en­stra­ße.

Auch auf der Hin­über­stra­ße ist ein Teil­stück Ein­bahn­stra­ße mit beid­sei­ti­gem Rad­ver­kehr. Die König­stra­ße ist wegen der schma­len Schutz­strei­fen umstrit­ten.

Königstraße
König­stra­ße

Stop: Kreu­zung Hinüberstraße/​Königstraße

Wir fol­gen der König­stra­ße ein kur­zes Stück und bie­gen noch vor der Bahn­un­ter­füh­rung in die Augus­t­en­stra­ße ein. Wir errei­chen die Fern­ro­der Stra­ße und unter­que­ren auf die­ser den Bahn­damm. Wir kom­men auf dem Ernst-August-Platz her­aus.

Die Kreu­zung Augusten-​/​Fernroder Stra­ße ist für den Rad­ver­kehr ungüns­tig gestal­tet, eben­so die sehr pro­ble­ma­ti­schen „Schutz”-Streifen im Tun­nel Fern­ro­der Stra­ße.

Fernroder Straße
Fern­ro­der Stra­ße

Stop: Ernst-August-Platz (Höhe Bahnhofstraße/​Kaufhof)

Teil 4: Vom Ernst-August-Platz zurück zum Freizeitheim

Wir que­ren den Ernst-August-Platz und bie­gen in die Schil­ler­stra­ße ein. Die­ser fol­gen wir auf geeig­ne­te Wei­se, höchst­wahr­schein­lich über Georg- und Stein­tor­stra­ße, bis zum Mar­stall.

Ernst-August-Platz und Schil­ler­stra­ße sind Teil des „City-Rad-Rings“. Der Mar­stall ist ein aktu­el­ler Umbau, bei dem auf die Belan­ge des Rad­ver­kehrs nur unge­nü­gend Rück­sicht genom­men wird.

City-Rad-Ring am Schillerplatz
City-Rad-Ring am Schil­ler­platz

Wir durch­fah­ren den Mar­stall kom­plett und gelan­gen – auf einem der aktu­el­len Bau­stel­len­si­tua­ti­on ent­spre­chen­den Weg – zur Mar­tin-Neuf­fer-Brü­cke. Auf die­ser que­ren wir die Lei­ne sowie das nach­fol­gen­de Leib­nizu­fer über den Über­weg. Wir fol­gen dem Leib­nizu­fer süd­wärts und bie­gen in die Calen­ber­ger Stra­ße ein.

Die Mar­tin-Neuf­fer-Brü­cke ist ein wich­ti­ger Rad­weg in die Innen­stadt. Der Über­weg ist exem­pla­risch für die Que­rungs­mög­lich­kei­ten des City­rings. Der Rad­weg längs des Leib­nizu­fers ist gut aus­ge­baut. An der Ecke Calenberger/​Archivstraße behin­dern Pol­ler den Rad­ver­kehr. Die Calen­ber­ger Stra­ße ist eine Quar­tiers­stra­ße mit Bus­ver­kehr.

Archivstraße/Calenberger Straße
Archivstraße/​Calenberger Stra­ße

Stop: Calen­ber­ger Stra­ße vor Archiv­stra­ße

Auf der Calen­ber­ger Stra­ße fah­ren wir bis zum Ihmeufer. Wir über­que­ren die Ihme auf der Ida-Aren­hold-Brü­cke und durch­fah­ren dann das Ihme­zen­trum bis zur Blu­men­au­er Stra­ße. Die­ser fol­gen wir bis zur gro­ßen Küchen­gar­ten­kreu­zung.

Die Durch­que­rung des Ihme­zen­trums ist an die­ser Stel­le erst seit weni­gen Jah­ren mög­lich und hat die eben durch­fah­re­ne Ach­se längs der Calen­ber­ger Stra­ße für den Rad­ver­kehr erheb­lich auf­ge­wer­tet. Längs der Blu­men­au­er Stra­ße sind die Anla­gen teil­wei­se noch nicht fer­tig, weil das gan­ze Ihme­zen­trum wei­ter­hin ein Bau­zu­stand ist.

Durchfahrt Ihmezentrum
Durch­fahrt Ihme­zen­trum

Stop: Küchen­gar­ten­kreu­zung (an der Ihme­zen­trum-Ecke)

Wir über­que­ren die Küchen­gar­ten­kreu­zung und errei­chen die Eli­sen­stra­ße. Über die Koch­stra­ße gelan­gen wir auf die Lim­mer­stra­ße, fah­ren auf die­ser bis zur Vel­ber­stra­ße und errei­chen den Schmuck­platz. Wir über­que­ren den Köt­ner­holz­weg und gelan­gen über Beth­le­hem­stra­ße, Beth­leh­em­platz und Wind­horst­stra­ße wie­der zum Frei­zeit­heim. Dort endet die Tour.

Die Küchen­gar­ten­kreu­zung ist unüber­sicht­lich und für den Rad­ver­kehr mit erheb­li­chen Umwe­gen ver­bun­den. Die Lim­mer­stra­ße ist mit ihrem Ver­kehrs­be­ru­hi­gungs­kon­zept ein Uni­kat in Han­no­ver.